Wirkprinzipien der Dämmung
Verhindern von Energieverlusten
Die Außenwand eines Hauses ist starken Temperaturschwankungen und Witterungseinflüssen ausgesetzt. Ein großer Teil -je nach Gebäudetypologie etwa 50 - 75 % der Heizenergie entweicht durch die Gebäudehülle als Transmissionswärmeverluste, vor allem durch die Bauteile Außenwände und Dach.
Deshalb müssen sie wirksam gedämmt werden.
Dafür gibt es Materialien, die eine geringe Wärmeleitfähigkeit beziehungsweise einen hohen Wärmedurchlass-widerstand haben: Dämmstoffplatten und Matten. Auch durch die Wahl des Wandbaustoffes selbst können Wärme-verluste vermieden werden. Diese erreichen jedoch nicht die Wirkung von Dämmstoffplatten.
Und nicht zuletzt spielt auch die Gestaltung eine Rolle: Eine Außenwanddämmung bietet oft die Chance, die Fassade aufzuwerten, ist aber zum Beispiel für Sichtfachwerk oder Gebäude mit Stuckfassaden in der Regel nicht geeignet.
Wärmedämmstoffe
Bei der Auswahl der Dämmstoffe trifft man auf eine große Vielfalt von Produkten und Materialien. Es lassen sich drei große Gruppen unterscheiden.
-.Mineralische Dämmstoffe; dazu zählen Blähton, Kalziumsilikat, Mineralwolle oder Schaumglas
-.Organische Dämmstoffe aus Erdöl; das sind zum Beispiel Polysterolschaum oder Polyurethanschaum(PUR)
-.Organische Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen, wie Hanf, Holzfaser, Schafwolle und Zellulose
Durch die unterschiedlichen mechanischen Eigenschaften der Dämmstoffprodukte können nicht für jede Einbausituation alle Dämmstoffe zum Einsatz gelangen. Bei der Entsprechenden Auswahl von Dämmstoffen sind daher neben den Kosten folgende grundlegende Aspekte vorrangig zu berücksichtigen: Bauphysikalische Aspekte, Baukonstruktive Aspekte, Ökologische Aspekte.
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